Projekte und Programme
Außerhalb des Besucherrundgangs in der Freilichtanlage bietet das Museum
verschiedene Aktionen und Hands-On Projekte an.
Außerhalb des Besucherrundgangs in der Freilichtanlage bietet das Museum
verschiedene Aktionen und Hands-On Projekte an.
Öffentliche Winterführung
Januar bis 27. März 2026, Di bis Do, Eintritt ab 14:00 Uhr, Beginn der Führung 14:15 Uhr (Ende um 15:00 Uhr)
Nachdem Sie die Ausstellung „Spuren der Pfahlbauer“ in unserem Neuen Museum am See betreten haben, nehmen Sie an einer rund 45-minütigen Führung durch die rekonstruierten Pfahlbauten der Stein- und Bronzezeit Teil. Auf Holzstegen begleiten Sie unsere Guides in die originalgetreu eingerichteten Holzhäuser auf dem Wasser, in denen Sie alles Wichtige über das Leben von damals erfahren: Warum Pfahlbauten? Was aßen die Menschen der Steinzeit? Wie sahen sie aus? Gab es vor 6.000 Jahren schon Kaugummi? Diese und andere spannende Themen erwarten Sie. Fragen erwünscht!
Eine Anmeldung ist für eine „öffentliche Winterführung“ nicht erforderlich – kommen Sie ab 14:00 einfach an der Museumskasse vorbei.
Winterführung für angemeldete Gruppen
Januar bis Ende März 2026, Mo bis Fr (ausgenommen 22. Dezember 2025 bis 06. Januar 2026)
Ihr Besuch beginnt in der Ausstellung „Spuren der Pfahlbauer“ im Neuen Museum am See, in dem einige der schönsten Originalfunde aus dem UNESCO-Weltkulturerbe der Pfahlbauten gezeigt werden. Hier sehen Sie Handwerk und Kunst der Pfahlbauer, Wandmalereien, komplett erhaltene Steinbeile, 5000 Jahre alte Äpfel und den Alleskleber, aus dem man auch Kaugummis herstellte. Im Anschluss erwartet Sie eine rund 45-minütige Führung durch die rekonstruierten Dörfer der Stein- und Bronzezeit (4000-850 v. Chr.). Auf Holzstegen begleiten wir Sie in die originalgetreu eingerichteten Pfahlbauhäuser auf dem Wasser, in denen Sie alles Wichtige über das Leben von damals erfahren.
Eine Anmeldung Ihrer Gruppe ist hier möglich.
Familienführung – Familien-Zeitreise in die Bronzezeit
Dienstag den 07. bis Donnerstag den 09. April 2026, jeweils um 11:00 und 14:30 Uhr
Ein Pfahlbauer nimmt Sie mit in seine Welt. Entdecken Sie, wie die Kinder der Bronzezeit ihren Alltag bestritten – vom Hüten der Schafe, über das Fangen von Fischen, bis hin zum Schnitzen von Holzflöten. Reisen Sie mit Ihrer Familie 3.000 Jahre in die Vergangenheit und erleben Sie Geschichte zum Anfassen!
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, sichern Sie sich daher schnell einen Platz!
Eine Anmeldung ist unter https://pfahlbauten.ticketfritz.de möglich.
Zinn – Fundament der Bronzezeit, begehrt für Waffen, Werkzeuge und Schmuck
Freitag den 10. April 2026, von 10-13 und von 16-17 Uhr
Heutzutage wird Zinn meist nur noch für gelegentliche Spielereien, wie Zinnfiguren oder das traditionelle Zinngießen zum Neujahrsfest, verwendet. Anders sah es vor über 3.000 Jahren aus: zu dieser Zeit war Zinn buchstäblich das Lot, welches die Gesellschaften aus Orient und Okzident zusammenhielt. Denn ohne Zinn keine Bronze, die Legierung, der die „Bronzezeit“ ihren Namen verdankt. Wie man Zinn verarbeitete, wo man es herbekam und wie man sich den Zinnguss der Bronzezeit vorzustellen hat, das erklärt Erik Häußler, Experimentalarchäologe in den Pfahlbauten Unteruhldingen.
Tipp: Am Stand von Herrn Häußler besteht für Gäste die Möglichkeit, ein persönliches Amulett aus Zinn herzustellen.
Zinn und Bronze – kleine Kunstschmiede in den Pfahlbauten
Freitag den 10. April 2026, von 14-16 Uhr
Besuch aus der Bronzezeit: ein Kunstschmied aus längst vergangenen Tagen hat sein Lager in den Pfahlbauten aufgeschlagen. Helft ihm beim Gießen eurer ganz persönlichen Zinnanhänger! Zur Belohnung dürft ihr euch eine Halskette basteln, wie man sie schon vor mehr als 3.000 Jahren trug.
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, sichert euch daher schnell einen Platz! Mindestalter 6 Jahre.
Eine Anmeldung ist unter https://pfahlbauten.ticketfritz.de möglich.
Weitere Informationen findet ihr hier.
Der Honig der Steinzeit – uralt, gesund, lecker!
Donnerstag den 14. und Freitag den 15. Mai 2026
Was haben der Bodensee und eine Höhle im Osten Spaniens gemeinsam? Beide legen Zeugnis vom Verlangen steinzeitlicher Kulturen nach der wohl süßesten Versuchung ab, die sich in freier Natur finden lässt: Honig. Ganz ohne Maschinen, mit 0 % Industrie-Zucker und garantiert 100 % Bio, war das „flüssige Gold“ schon damals ein Schatz, für den kaum eine Anstrengung zu groß war. Während man sich vor rund 10.000 Jahren noch mit der Suche nach wilden Bienen und ihrer zähflüssigen Reserven begnügte – so durch eine Höhlenmalerei in den Cuevas de la Araña in Ostspanien dargestellt – waren die Pfahlbauer am Bodensee spätestens um 3.000 v. Chr. dazu in der Lage, den fleißigen Insekten mittels sogenannter „Klotzbeuten“ attraktive Behausungen zur Verfügung zu stellen. So konnte der frische Honig wesentlich einfacher geerntet werden. Der Heimatforscher und Bio-Imker Herbert Gieß, selbst stolzer Besitzer von nach steinzeitlichen Vorbildern hergestellten Klotzbeuten, erklärt, was bei dieser frühen Form der Imkerei alles zu beachten war.
Tipp: Am Stand von Herrn Gieß darf echter „Steinzeithonig“ probiert werden.
Der Webstuhl – eine geniale Erfindung der Jungsteinzeit
Freitag den 22. bis Freitag den 29. Mai 2026
Manche Meisterleistungen des menschlichen Geistes erscheinen geradezu banal oder sind so alltäglich beziehungsweise altertümlich geworden, dass sie aus dem kollektiven Gedächtnis der Gesellschaft entrückt sind. Während die gezielte Herstellung von Feuer, das Rad, der Buchdruck oder die ersten Dampfmaschinen, feste Bestandteile einer jeden Zusammenfassung globaler Technikgeschichte sind, finden andere „Wunderwerke“ kaum bis gar keine Erwähnung – obgleich ein (Über-)Leben ohne sie für die menschliche Zivilisation bisweilen nicht möglich gewesen wäre. Eine dieser Errungenschaften ist der hölzerne Gewichtswebstuhl, dessen Ursprünge sich bis an den Beginn der Jungsteinzeit vor über 8.000 Jahre zurückverfolgen lassen. Es war diese Erfindung, die es der Menschheit über Jahrtausende hinweg erlaubte, anspruchsvolle Webarbeiten wie Teppiche, Röcke, Hemden und andere Textilien in vergleichsweiser kurzer Zeit herzustellen. Lassen Sie sich von der Experimentalarchäologin Gisela Michel in das Wunderwerk des steinzeitlichen Webstuhls, wie ihn auch die Pfahlbauer am Bodensee kannten, einführen!
Tipp: Am Stand von Frau Michel können Gäste das Zwirnen mit Lindenbast ausprobieren.
Bienen & Co. – Hotels für unsere sechsbeinigen Freunde
Donnerstag den 28. Mai 2026, von 14-16 Uhr
Schon vor über 6.000 Jahren haben Menschen Bienen kleine Häuschen gebaut, um sie vor Wind und Wetter zu schützen. Als Dankeschön gab es von den fleißigen Insekten Honig und Wachs. Auch wir wollen unseren sechsbeinigen Freunden ein schönes Versteck bauen.
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, sichert euch daher schnell einen Platz! Mindestalter 6 Jahre.
Eine Anmeldung ist unter https://pfahlbauten.ticketfritz.de möglich.
Weitere Informationen findet ihr hier.
Der Bronzeguss – wie eine Technik die Welt veränderte
Samstag den 30. Mai bis Freitag den 05. Juni 2026
Bronze, eine Legierung aus den Metallen Kupfer und Zinn, besitzt eine Vielzahl positiver Eigenschaften: sie ist in geschmolzenem Zustand leicht zu gießen, widerstandsfähig, durch Einschmelzen recycelbar, von einer schönen, goldgelben Färbung – und dabei so hart wie Stahl! Die frühsten Funde von gezielt hergestellten Bronzeobjekten stammen aus dem heutigen Iran und Afghanistan des 4. Jahrtausends v. Chr., von wo sich das Wissen um die Legierung nach Süden, Osten und Westen, in die europäischen Regionen, ausbreitete. Auch hier verstand man schnell, dass die Bronze den Werkzeugen aus Stein überlegen war. Im Zuge dessen begangen sich die Gesellschaften Europas grundlegend zu verändern. Ein den Kontinent umspannender Handel um das kostbare, da vielerorts sehr seltene Zinn erblühte. Die Verwendung der Bronze ermöglichte neue Techniken und Wirtschaftsweisen. Die Bevölkerung wuchs, Konflikte schwelten, Institutionen wurden gegründet… Vieles, was uns aus heutiger Sicht vertraut erscheint, nahm zu dieser Zeit, der sogenannten „Bronzezeit“, an Fahrt auf. Der Experimentalarchäologe und Bronzeschmied Erik Häußler vermittelt in seiner Schmiede das Wissen um diese wichtige Epoche und demonstriert zugleich, wie und mit welchen Werkzeugen Bronze verarbeitet wurde.
Tipp: In der Schmiede von Herrn Häußler besteht für Gäste die Möglichkeit, ein persönliches Amulett aus Metall herzustellen.
Der Bronzeguss – wie eine Technik die Welt veränderte
Samstag den 30. Mai bis Freitag den 05. Juni 2026
Bronze, eine Legierung aus den Metallen Kupfer und Zinn, besitzt eine Vielzahl positiver Eigenschaften: sie ist in geschmolzenem Zustand leicht zu gießen, widerstandsfähig, durch Einschmelzen recycelbar, von einer schönen, goldgelben Färbung – und dabei so hart wie Stahl! Die frühsten Funde von gezielt hergestellten Bronzeobjekten stammen aus dem heutigen Iran und Afghanistan des 4. Jahrtausends v. Chr., von wo sich das Wissen um die Legierung nach Süden, Osten und Westen, in die europäischen Regionen, ausbreitete. Auch hier verstand man schnell, dass die Bronze den Werkzeugen aus Stein überlegen war. Im Zuge dessen begangen sich die Gesellschaften Europas grundlegend zu verändern. Ein den Kontinent umspannender Handel um das kostbare, da vielerorts sehr seltene Zinn erblühte. Die Verwendung der Bronze ermöglichte neue Techniken und Wirtschaftsweisen. Die Bevölkerung wuchs, Konflikte schwelten, Institutionen wurden gegründet… Vieles, was uns aus heutiger Sicht vertraut erscheint, nahm zu dieser Zeit, der sogenannten „Bronzezeit“, an Fahrt auf. Der Experimentalarchäologe und Bronzeschmied Erik Häußler vermittelt in seiner Schmiede das Wissen um diese wichtige Epoche und demonstriert zugleich, wie und mit welchen Werkzeugen Bronze verarbeitet wurde.
Tipp: In der Schmiede von Herrn Häußler besteht für Gäste die Möglichkeit, ein persönliches Amulett aus Metall herzustellen.
UNESCO-Welterbetag 2026: Gemeinsam für Frieden und Verständigung
Sonntag den 7. Juni 2026
Der UNESCO-Welterbetages 2026 steht unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“, womit er den Grundgedanken der UNESCO aufgreift: gemeinsam das Kulturerbe der Menschheit erhalten, um so die Verständigung und den Frieden zwischen den verschiedenen Kulturen zu fördern. Wie wichtig das Miteinander bereits in der Stein- sowie in der nachfolgenden Bronzezeit war, darüber informiert der Pfahlbauer „Uhldi“, einer der mit Abstand ältesten Mitarbeiter des Pfahlbaumuseums Unteruhldingen. So wäre es beispielsweise kaum möglich gewesen, Kupfer und Zinn oder sogar Bernstein über viele tausend Kilometer bis in das Weltkulturerbe der mitteleuropäischen Pfahlbauten zu transportieren, hätte es nicht Menschen gegeben, die den friedlichen Austausch dem Raubüberfall vorzogen. Uhldi ist an diesem Tag im neuen ENTDECKER PARCOURS des Museums anzutreffen, wo er sein immenses Wissen um die Vorgeschichte mittels praktischer Vorführungen und lebendiger Erzählungen an das Publikum weitergibt.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist im Eintrittspreis in das Museum enthalten.
Familienführung – Familien-Zeitreise in die Bronzezeit
Montag den 27. bis Freitag den 31. Juli 2026, jeweils um 11:00 und 14:30 Uhr
Ein Pfahlbauer nimmt Sie mit in seine Welt. Entdecken Sie, wie die Kinder der Bronzezeit ihren Alltag bestritten – vom Hüten der Schafe, über das Fangen von Fischen, bis hin zum Schnitzen von Holzflöten. Reisen Sie mit Ihrer Familie 3.000 Jahre in die Vergangenheit und erleben Sie Geschichte zum Anfassen!
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, sichern Sie sich daher schnell einen Platz!
Eine Anmeldung ist unter https://pfahlbauten.ticketfritz.de möglich.
Pflanzen und Pflanzenfasern – die Grundlagen der „Pfahlbau-Mode“
Montag den 27. Juli bis Sonntag den 02. August 2026
Wer glaubt, dass die Mode der Jungsteinzeit vor knapp 6.000 Jahren vornehmlich aus Tierfellen oder Ledertrachten bestand, der irrt gewaltig: Tatsächlich war ein Großteil der in Europa und dem Vorderen Orient verfügbaren Gewänder zu 100 % vegan! So verwendete man lange, stabile Grashalme, um daraus Regenjacken zu flechten oder Flachs, das man mit der Hand und aus Ton hergestellten Spinnwirteln zu Fäden spann, die man dann wiederum zu Röcken, Hüten und Hemden verarbeitete. Aber auch weitaus ausgefallenere Pflanzenbestandteile und -fasern, wie etwa Brennnesseln und Rinde wurden für die steinzeitliche Textilherstellung herangezogen. Warum das so war, welche faszinierenden Kleidungsstücke die moderne Wissenschaft in den Pfahlbauten bislang nachweisen konnte und wie man diese noch heute herstellen kann, das erklärt die Archäologin und ausgewiesene Steinzeit-Fashionista Dorothee Olthof.
Tipp: Am Stand von Frau Olthof kann die uralte Technik des Flechtens erlernt werden.
Schalen, Töpfe, Spielzeugrasseln – Töpfern wie ein Pfahlbauer
Freitag den 31. Juli 2026, von 14-16 Uhr
Aus unscheinbaren Materialien wie Sand, Ton und Stroh formten die Menschen der Stein- und Bronzezeit Geschirr, Spielsachen und Häuser. In den Pfahlbauten dürft ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und selbst töpfern – oder in Windeseile eine komplette Lehmwand bauen!
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, sichert euch daher schnell einen Platz! Mindestalter 6 Jahre.
Eine Anmeldung ist unter https://pfahlbauten.ticketfritz.de möglich.
Weitere Informationen findet ihr hier.
Pflanzen und Pflanzenfasern – die Grundlagen der „Pfahlbau-Mode“
Montag den 27. Juli bis Sonntag den 02. August 2026
Wer glaubt, dass die Mode der Jungsteinzeit vor knapp 6.000 Jahren vornehmlich aus Tierfellen oder Ledertrachten bestand, der irrt gewaltig: Tatsächlich war ein Großteil der in Europa und dem Vorderen Orient verfügbaren Gewänder zu 100 % vegan! So verwendete man lange, stabile Grashalme, um daraus Regenjacken zu flechten oder Flachs, das man mit der Hand und aus Ton hergestellten Spinnwirteln zu Fäden spann, die man dann wiederum zu Röcken, Hüten und Hemden verarbeitete. Aber auch weitaus ausgefallenere Pflanzenbestandteile und -fasern, wie etwa Brennnesseln und Rinde wurden für die steinzeitliche Textilherstellung herangezogen. Warum das so war, welche faszinierenden Kleidungsstücke die moderne Wissenschaft in den Pfahlbauten bislang nachweisen konnte und wie man diese noch heute herstellen kann, das erklärt die Archäologin und ausgewiesene Steinzeit-Fashionista Dorothee Olthof.
Tipp: Am Stand von Frau Olthof kann die uralte Technik des Flechtens erlernt werden.
Familienführung – Familien-Zeitreise in die Bronzezeit
Montag den 03. bis Freitag den 07. August 2026, jeweils um 11:00 und 14:30 Uhr
Ein Pfahlbauer nimmt Sie mit in seine Welt. Entdecken Sie, wie die Kinder der Bronzezeit ihren Alltag bestritten – vom Hüten der Schafe, über das Fangen von Fischen, bis hin zum Schnitzen von Holzflöten. Reisen Sie mit Ihrer Familie 3.000 Jahre in die Vergangenheit und erleben Sie Geschichte zum Anfassen!
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, sichern Sie sich daher schnell einen Platz!
Eine Anmeldung ist unter https://pfahlbauten.ticketfritz.de möglich.
STEINZEIT – als der Mensch wurde…
Montag den 03. August bis Sonntag den 09. August 2026
Die „Steinzeit“, die älteste und mit über 2,5 Millionen Jahren zugleich längste Epoche der Menschheit, wird bisweilen als die angeblich „primitivste“ Kulturstufe des modernen Menschen geringgeschätzt. So werden Steinwerkzeuge als „einfach“ und „grob“ abgetan, während das Bild der Steinzeitmänner und -frauen von affenartigen, in Tierfelle gehüllten Höhlenbewohnern geprägt ist. Tatsächlich erlaubt es die archäologische Forschung, dieses antiquierte und durch und durch falsche Bild unserer Ururururgroßeltern zu revidieren! Weder ist die Herstellung einer Feuersteinpfeilspitze ein banales oder gar simples Unterfangen, noch kauerten die ersten Menschen frierend in muffigen Höhlen: sie waren Entdeckerinnen und Revolutionäre, die es mit den widrigsten Umweltbedingungen aufnahmen, den gesamten Planeten besiedelten und mit dem Beginn der Jungsteinzeit Ackerbau und Viehzucht erlernten. Kleidung wurde gewebt und genäht, Werkzeuge und Waffen wurden aus Holz, Knochen und Geweih hergestellt, man tätowierte sich, braute Bier und wusste um die heilende Wirkung zahlreicher Pflanzen. Der Archäologe Jean-Loup Ringot zeigt Ihnen die Steinzeit, wie Sie sie noch nie gesehen haben!
Tipp: Am Stand von Herrn Ringot darf die Steinzeit mit all ihren Facetten hautnah miterlebt werden.
Der Einbaum – DAS Boot der Urzeit
Montag den 10. August bis Sonntag den 16. August 2026
Ein hochgewachsener, breiter Baumstamm, ein paar Beile aus Stein oder Bronze und ein starkes Team, mehr war für die Herstellung eines Bootes der Pfahlbauzeit nicht nötig! Derartige Holzboote, ihrem Ausgangsmaterial wegen auch als „Einbäume“ bezeichnet, zählen zu den ältesten Wasserfahrzeugen der Menschheit. Sie lassen sich ab spätestens 10.000 Jahren vor unserer Zeit, in der sogenannten Mittelsteinzeit, sicher nachweisen. Mit ihnen war es möglich, die Flüsse und Seen Europas zu befahren, Fische zu fangen und Handelsgüter sicher über weite Strecken zu transportieren. Kein Wunder also, dass Einbäume auch in der nachfolgenden Jungsteinzeit und der Bronzezeit bis 850 v. Chr. von großer Bedeutung waren. Zahlreiche Funde in Pfahlbausiedlungen im und um den Bodensee herum belegen dies. Der fantastischen Holzerhaltung in den prähistorischen Pfahlbaudörfern ist es zu verdanken, dass Experimentalarchäologen wie Wolfgang Lobisser und Erik Häußler noch heute Einbäume wie vor über 3.000 Jahren herstellen können. Seien Sie Zeuge, wie in den Pfahlbauten Unteruhldingen ein über 10 m langes Holzboot der Vorzeit entsteht!
Tipp: Im ENTDECKER PARCOURS können die für den Bau eines Einbaums benötigten Werkzeuge ausprobiert werden.
Der Schatz der Pfahlbauer 4 – Uhldi jagt Dr. Nein
Freitag den 14. August 2026, von 14-16 Uhr
Verflixt! Kaum dass Steinzeitmann Uhldi die von ihm im letzten Jahr vor einem hungrigen Biber verstecken Süßigkeiten wiedergefunden hat, schon hat sie ihm der hinterlistige Zuckerbaron Dr. Nein gestohlen… Könnt ihr Uhldi bei der Suche nach Dr. Nein helfen?
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, sichert euch daher schnell einen Platz! Mindestalter 6 Jahre.
Eine Anmeldung ist unter https://pfahlbauten.ticketfritz.de möglich.
Weitere Informationen findet ihr hier.
Kinderferien 2026 – Abenteuer Pfahlbauten
Mittwoch den 19. August 2026, von 14-16 Uhr
Im Zuge unseres Kinderferienprogramms können Kinder die abenteuerliche Welt der Pfahlbauer am Bodensee kennenlernen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein spannendes Mitmachangebot. Hier dürfen die Kinder wahlweise einen Holzkamm, ein Steinzeitmesserchen, eine Perlenkette oder ein hölzernes Musikinstrument basteln. Selbstverständlich dürfen die so hergestellten Objekte im Anschluss mit nach Hause genommen werden. 😊
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, sichert euch daher schnell einen Platz! Mindestalter 6 Jahre.
Eine Anmeldung ist unter https://pfahlbauten.ticketfritz.de möglich.
Weitere Informationen findet ihr hier.
Kinderferien 2026 – Abenteuer Pfahlbauten
Mittwoch den 26. August 2026, von 14-16 Uhr
Im Zuge unseres Kinderferienprogramms können Kinder die abenteuerliche Welt der Pfahlbauer am Bodensee kennenlernen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein spannendes Mitmachangebot. Hier dürfen die Kinder wahlweise einen Holzkamm, ein Steinzeitmesserchen, eine Perlenkette oder ein hölzernes Musikinstrument basteln. Selbstverständlich dürfen die so hergestellten Objekte im Anschluss mit nach Hause genommen werden. 😊
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, sichert euch daher schnell einen Platz! Mindestalter 6 Jahre.
Eine Anmeldung ist unter https://pfahlbauten.ticketfritz.de möglich.
Weitere Informationen findet ihr hier.
Kinderferien 2026 – Abenteuer Pfahlbauten
Mittwoch den 02. September 2026, von 14-16 Uhr
Im Zuge unseres Kinderferienprogramms können Kinder die abenteuerliche Welt der Pfahlbauer am Bodensee kennenlernen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein spannendes Mitmachangebot. Hier dürfen die Kinder wahlweise einen Holzkamm, ein Steinzeitmesserchen, eine Perlenkette oder ein hölzernes Musikinstrument basteln. Selbstverständlich dürfen die so hergestellten Objekte im Anschluss mit nach Hause genommen werden. 😊
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, sichert euch daher schnell einen Platz! Mindestalter 6 Jahre.
Eine Anmeldung ist unter https://pfahlbauten.ticketfritz.de möglich.
Weitere Informationen findet ihr hier.
Steinzeitbrei und Lagerfeuerbowle – Gutes aus der Pfahlbauküche
Freitag den 04. September 2026, von 14-16 Uhr
Wer glaubt, dass sich die Pfahlbauer am Bodensee nur von Fischen oder Fröschen ernährt haben, der liegt voll daneben: Linsen, Honig, Speck und sogar Spiegeleier standen auf dem Speiseplan der Urzeitmenschen! An einem Lagerfeuer wollen wir einige ihrer leckersten Rezepte nachkochen.
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, sichert euch daher schnell einen Platz! Mindestalter 6 Jahre.
Eine Anmeldung ist unter https://pfahlbauten.ticketfritz.de möglich.
Weitere Informationen findet ihr hier.
Tag des offenen Denkmals 2026: NETZwerke – Denkmäler & Infrastruktur
Sonntag den 13. September 2026
Dieses Jahr steht der Tag des offenen Denkmals, der am Bodensee sein nunmehr 30. Jubiläum feiert, unter dem Motto „NETZwerke – Denkmäler & Infrastruktur“. Dazu passend konzentriert sich das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen auf eine Vielzahl an unterschiedlichen „Netzwerken“. Diese umfassen sowohl Netzwerke der Vergangenheit, wie etwa Handelsnetze um Feuerstein, Glas und Salz, als auch Netzwerke der Gegenwart, wie zum Beispiel die Vernetzung der archäologischen Wissenschaft mit interessierten Laien und Heimatforschern, der sogenannten „Citizen Science“, die in den vergangenen Jahren überall auf der Welt an Bedeutung gewonnen hat. Hierbei arbeiten Privatpersonen eng mit wissenschaftlichen Institutionen zusammen, um so das kulturelle Erbe einer Region zu dokumentieren, zu bewahren und zu vermitteln. Um diese ehrbare Absicht weiter zu unterstützen besteht für Besucher des Pfahlbaumuseums die Möglichkeit, auf dem Dachboden oder im Zuge eigener Forschungen entdeckte Altertümer aus der Zeit vor Christi Geburt durch die wissenschaftliche Abteilung des Museums bestimmen zu lassen. Sie wollten schon immer wissen, was Sie oder Ihr Großvater da eigentlich gefunden haben? Finden Sie es heraus – im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen!
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist im Eintrittspreis in das Museum enthalten.
Großelterntage 2026
Mittwoch den 28. Oktober und Donnerstag den 29. Oktober 2026, jeweils von 10-12 und 14-16 Uhr
Das diesjährige Thema der Großelterntage lautet: „Zurück in die STEINZEIT“. Los geht es mit einer Führung durch das Neue Museum und die Freilichtanlage. Hier erfahrt ihr, wie die Menschen der Jungsteinzeit vor über 6.000 Jahren gelebt haben, was sie aßen und wie sie miteinander umgingen. Im Anschluss habt ihr die Wahl, ob ihr einen schicken Lederbeutel für euer ganz persönliches Feuermachset oder eine bunte Perlenkette aus Stein, Holz und Schneckenhäusern basteln wollt.
Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an Großeltern und ihre Enkelkinder (auch Mama und Papa haben mal eine Auszeit verdient 😉). Eine Teilnahme kostet 14 € pro Person. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, sichert euch daher schnell einen Platz!
Eine Anmeldung ist unter https://pfahlbauten.ticketfritz.de möglich.
Weitere Informationen findet ihr hier.