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"Das Erbe der Pfahlbauer - Faszination Weltkulturerbe"

Die Auszeichnung "UNESCO Weltkulturerbe Prähistorische Pfahlbauten" wurde 2011 für 111 Fundstätten an den Gewässern der Voralpenregion in Slowenien, Italien, Frankreich, Schweiz, Österreich und Deutschland vergeben.

Die Geschichte der Pfahlbauten der Stein- und Bronzezeit zu zeigen bedeutet, mehr als 3000 Jahre Leben in gut ausgewählten Beispielen zu beschreiben. Der Zeitraum reicht von den ersten Bewohnern der Pfahlhütten um 4000 v.Chr. bis zum Ende der Bronzezeit um 850 v.Chr.

Unter der Frage "Was haben wir geerbt?" sollten zum einen einzigartige Funde aus 150 Jahren Forschung präsentiert werden, die bislang oft unbeachtet in den Archiven schlummerten. Zum anderen galt es, das versunkene und in den Seen verborgene wertvolle Kulturgut mit den MItteln eines Museums deutlich sichtbar zu machen und es für alle zu erschließen.

Es sind nicht nur die Schätze der archäologischen Fornschun, die faszinieren. Auch das Alltägliche ist für die Rekonstruktion der Urgeschichte von Bedeutung. Das Verständnis für den Schutz der Stätten zu wecken, die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren, war eines der vordringlichsten Anliegen der Konzeption. Denn nur was in seinem Wert verstanden wird, kann auch erfolgreich geschützt, gesichert und für unsere Nachwelt als wichtige Informationsressource bewahrt werden. Dies ist umso wichtiger, je mehr Substanz jährlich durch Erosion an den modern gestalteten Seeufern oder durch Austrocknung von Feuchtgebieten verschwindet.

Mit den Funden in den Vitrinen und den geborgenen Bauelementen veranschlicht diese Ausstellung einen Teil dessen, was wir von den Menschen der Stein- und Bronzezeit geerbt haben: Dinge wie Schmuck, Werkzeuge oder Tongefäße, auch auch technische, wirtschaftliche oder soziale Erfahrungen, die bis heute unser Leben bestimmen.

Den Führer zu dieser Ausstellung können Sie in unserem Webshop für € 5,- zzgl. Versandkosten bestellen.

Ausstellungsobjekt 1 Ausstellung 1 Ausstellungsobjekt 2

 

 

 

Die "Zaehringen" - Ein Dampfschiff verändert ein Dorf - ehemalige Ausstellung

Winterausstellung. Zu sehen während der Sonderöffnungszeiten im Winter

In dieser kleinen Winterausstellung wird die frühe Schifffahrt, die Fischerei, der Tourismus und die damit zusammenhängenden Veränderungen am Bodensee und in der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen näher beleuchtet. Ein Highlight der Ausstellung ist ein großes Modell des Dampfschiffes Zähringen, das im Original von 1888 bis nach dem zweiten Weltkrieg auf dem Bodensee unterwegs war.

Plakat Winterausstellung Alte Pfahlbauten Fischer Die Zähringen

 

 

 

Steinzeit - mobil" - Ausstellung 2011 - ehemalige Ausstellung

Wann wurde das erste Rad erfunden? Die packende Frage nach dem Anfang der Mobilität ist das Jahresmotto 2011 im Pfahlbaumuseum. Die Ausstellung „Steinzeit mobil“ illustriert, wie die Menschen vor 6000 Jahren zu Fuß, mit dem Einbaum und mit dem Wagen unterwegs waren. Neu ist der Steinzeitparcours, in dem selbst mitgemacht werden darf.    

Der erste Teil der Sonderausstellung zeigt Originalfunde von Ausgrabungen. Dazu gehören einige der ältesten hölzernen Räder der Welt. Ein Highlight der Steinzeitschau ist das Scheibenrad aus Olzreute aus dem Jahr 2897 v. Chr., das dank der Unterstützung des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg erstmals in einem Museum präsentiert wird. Es handelt sich um eines von vier Rädern aus Ahorn, die 2009 zusammen mit einem hölzernen Miniaturrad gefunden wurden. In der Ausstellung erfährt der Besucher, wie weit man mit Steinzeitschuhen kommt und wie die ersten Straßen in Deutschland ausgesehen haben. Eine Nachbildung des Ötzirucksacks aus Haselnuss, Lärchenholz und Ziegenfell zeigt, mit welcher Ausrüstung ein Alpenwanderer vor 5300 Jahren unterwegs war. In die Welt der Kinder führen Spielzeugeinbäume, die in den Pfahlbausiedlungen der Schweiz entdeckt worden ist.

Der zweite Teil der Ausstellung befindet sich in den nachgebauten Pfahlbauhäusern.  Die Rekonstruktion der Sonnenscheibe von Nebra, der ältesten bekannten Himmelsdarstellung der Welt zeigt, wie sich die Menschen der Bronzezeit den Kosmos vorgestellt haben. Ein Kultwagen mit Bronzerädern verdeutlicht, wie die Menschen das Jenseits gesehen haben.

Bei der erstmals angebotenen Pfahlbau Rallye können Besucher am neuen „Quiz“ teilnehmen und dabei Preise gewinnen. Die Sonderausstellung ist Teil des „Automobilsommers 2011“ des Tourismusverbandes Baden-Württemberg, der in Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg das Jubiläum 125 Jahre Automobil feiert.

Ausstellung Mobilität Ausstellung Mobilität Ausstellung Mobilität

Filmdokumentation „Steinzeit“ ARD/SWR - ehemalige Ausstellung

Wie haben sich Menschen des 21. Jahrhunderts auf  Ihrer Zeitreise zurück in die Steinzeit geschlagen? Was waren ihre eindrücklichsten Erfahrungen und Erlebnisse? Die Wiedereinrichtung des Steinzeitdorfes aus der Fernsehserie im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee mit allen Requisiten, eine Sonderausstellung und die Berichte unserer „Steinzeitführer“ auf ihrem Rundgang informieren Sie auch 2009 über das experimentelle Projekt der modernen Steinzeitarchäologie www.swr.de/steinzeit

 

SWR-Ausstellung SWR-AusstellungII SWR-AusstellungIII

 

 

"Mensch am See" - ehemalige Ausstellung

Vor gut 150 Jahren entdeckte man am Zürichsee erstmals prähistorische Siedlungsreste, die als Pfahlbauten in die Geschichte eingingen. Seither wurde eine große Zahl solcher Siedlungen am und im Wasser an den Voralpenseen gefunden. Über 1100 Fundstellen sind inzwischen in Europa bekannt. Sie überraschen dadurch, dass die hervorragenden Erhaltungsbedingungen besondere Einblicke in eine längst vergangene Welt ermöglichen.

Die Forschung hat faszinierende Erkenntnisse über die Menschen der Pfahlbauzeit gewonnen. In der Ausstellung „Mensch am See“ stehen Fragen wie  "Wie sahen sie aus?", "Wie lebten und starben sie?", „ Was hatten sie in der Hosentasche“ oder "Welche Kleider trugen sie?" im Mittelpunkt. Die Antworten darauf finden Sie im Dauerausstellungsraum im Erd- und Untergeschoß des Museumsneubaus. Originalfunde aus den Pfahlbausiedlungen vom Bodensee erklären mit bunten Illustrationen und detailgetreuen Rekonstruktionen die Zusammenhänge. Ein „Taucheraquarium“ mit lebenden Fischen vermittelt die Arbeiten der Unterwasserarchäologie am Seegrund. Erläuternde Broschüren sind im Shop erhältlich.
 
Ausstellung Menschen am Bodensee

Ausstellung Menschen am Bodensee


 

"Historische Ausstellung" - ehemalige Ausstellung

Im Museumsgebäude 1, das 1934 eingerichtet, 1954 ausgebaut und 2005 renoviert wurde, befindet sich als „Museum im Museum“ die nahezu unveränderte Ausstellung aus den Anfangsjahren des Museums mit den Originalfunden vom Bodensee. Die Vitrinen zeigen Stücke aus der Privatsammlung des Museumsgründers Georg Sulger aus der Frühzeit der Forschung und von den Ausgrabungen Dr. Hans Reinerths aus Sipplingen aus den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts im Stil der damaligen Zeit. Die Ausstellung ist wie auch der frühe Baubestand im Freilichtmuseum ein Beispiel für die grundlegende und die damals vergleichsweise schon moderne und wegweisende Museumsdidaktik in einem Freiluftmuseum mit archäologischer Sammlung.  
Ausstellung Menschen am Bodensee