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Unveröffentlichte Manuskripte


Im Bestand des Archivs befinden sich als Ergebnis wissenschaftlicher Arbeiten etwa 170 unpublizierte Manuskripte aus dem Zeitraum zwischen 1925-1986. Diese Forschungen und Studien verschiedener Autoren, die für Zeitschriften und Monographien aus dem Bereich der Archäologie und ihrer Nachbarwissenschaften bestimmt waren, werden im Forschungsinstitut gegenwärtig neu verzeichnet. Darunter befinden sich auch zahlreiche Artikel, Buchbesprechungen und Korrekturabzüge zu nicht mehr erschienenen Veröffentlichungen, die etwa für die Zeitschrift Mannus (1942-45), eine „Märkische Vorgeschichte“ oder aber für eine gegen Kriegsende geplante „Handwerkerreihe“ vorgesehen waren.

Aus Gründen der politisch bedingten wissenschaftlichen Isolation des Archäologen Hans Reinerth in der Zeit nach 1945 konnten viele seiner Ausgrabungen und Unternehmungen bis zu seinem Tod 1990 nicht mehr zur Veröffentlichung gebracht werden. Dies betraf Auswertungen von Ausgrabungen im Federseemoor (D), im Wauwiler Moos (CH), am Dümmer (D), in Friesack (D), am Odilienberg (F), in Velestino (GR), im Teutoburger Wald (D) einschließlich der naturwissenschaftlichen Begleituntersuchungen der Nachbardisziplinen Botanik, Zoologie, Sedimentologie, Dendrochronologie und Anthropologie. Sie gelangten als Konvolut privater und universitärer Arbeitsvorhaben durch kriegsbedingte Aus- und Umlagerungen nach Unteruhldingen an den Bodensee. Die Auswertungsarbeiten konnten zum Teil zwischen 1950 und 1986 durch Hans Reinerth fortgesetzt werden. Ausgrabungsdokumentationen und Vorberichte mit dem Regionalbezug – Bodensee – Oberschwaben – Allgäu – Nordostschweiz- sind zum Teil in der Zeitschrift „Vorzeit am Bodensee“ zwischen 1952 und 1987 veröffentlicht worden. Ein Teil der übrigen historisch und kulturell bedeutsamen Ausgrabungsdokumentationen konnte nach der Neuordnung des Institutes nach 1990 und nach der Klärung der rechtlichen Situation durch Bearbeitungen in Dissertationen und Magisterarbeiten an verschiedenen Universitäten oder in eigenständigen Publikationen im Rahmen von Kongressen oder Ausstellungspublikationen aufgearbeitet und somit der Forschung wieder zugänglich gemacht werden. Gegenwärtig sind Studien zum „Mesolithikum Allgäu“, zu den Ausgrabungen „Egolzwil 2“, Wauwiler Moos (Schweiz) und der „Wasserburg-Buchau“ im Federseemoor in Arbeit.