Pfahlbau Museum Freilichtmuseum
    Pfahlbauten Weltkulturerbe
Hier klicken für weitere Details
Suche         Facebook-Fan werden Folge uns auf Twitter Folge uns auf Instagram Folge uns auf Google+  
Pfahlbauten Museum
   
     
Virtueller Rundgang
Ihr Pfahlbaubesuch
Steinzeitmann Uhldi
Die 16 häufigsten Fragen
Aktuelle Museums-Projekte
Lernort Pfahlbauten
Geschichte des Museums
Der Museumsverein
Impressionen
Forschungsinstitut

Das Foto- und Medienarchiv


Stand 7/2007

Die bescheidenen Anfänge des Medienarchivs des Pfahlbaumuseums liegen in der fotografischen Sammlung des Pfahlbauvereins, der zunächst ab 1922 Aufnahmen vom Aufbau der ersten Häuser, Museumseröffnungen und von besonderen Anlässen archivierte. Dabei handelt es sich meist um kleinere Auftragsarbeiten für regionale Fotografen.
Dokumentationen des Urgeschichtlichen Forschungsinstitutes Tübingen, der Modellwerkstatt Tübingen, später der Modellwerkstatt des Reichsbundes für Deutsche Vorgeschichte sowie von Postkartenfotografen verschiedener größerer Verlage aus München, Stuttgart oder Tübingen stockten das Archiv auf.

Nach 1945 kamen aus den wissenschaftlichen Bearbeitungen Hans Reinerths zahlreiche Ausgrabungsdokumentationen, Aufnahmen von Ausstellungen oder Publikationen der Kriegs- und Vorkriegsjahre aus Europa und Deutschland hinzu. Vereinsgeschichte am Bodensee in Bildern, aber auch von den wissenschaftlichen Tätigkeiten des Forschungsinstitutes der Pfahlbauten in Unteruhldingen oder der Regionalentwicklung bauten den Bestand der Sammlungen rasch auf. Ab 1954 erfolgte im hauseigenen Fotolabor unter wechselnden Fotografen nachfolgend die Aufnahme der umfangreichen archäologischen Ausgrabungs- und Fundbestände für Publikationen und Vorträge.

Seit 1990 erfolgt eine Ordnung und Erfassung des Archivs nach Fotografen und wissenschaftlich relevanten Dokumentationseinheiten. Die Sicherung und Konservierung alter Medien wie der Glasplatten und der Digitalisierung von Negativen, Abzügen, Diapositiven ist im Gange. Sammlungszukäufe historischer Fotografen, fotografische Nachlässe oder Schenkungen ergänzen den Sammlungsbestand. Eine ständige Dokumentation der Arbeiten im archäologischen Freilichtmuseum und im Forschungsinstitut heute ermöglicht die Darstellung der museumspädagogischen und wissenschaftlichen Prozesse in den verschiedenen Publikationsmedien wie etwa der Vereinszeitschrift Plattform.

An größeren unter den Fotografen abgelegten Sammlungsbeständen forschungs- und regionalgeschichtlicher Relevanz sind besonders hervorzuheben:

Adolf Hory, Heiligenberg, Salem, Markdorf, Regionalgeschichte, ca. 1900-1930
Josef Udry, Unteruhldingen, Karlsruhe, Regionalgeschichte, ca. 1927-1975
Heinz Dürr, Tübingen, Berlin, Uhldingen, Archäologie, Zeitgeschichte, ca. 1916-1957
Hans Reinerth, Tübingen, Berlin, Uhldingen, Archäologie, Zeitgeschichte, Regionalgeschichte ca. 1918-1986
Alfons Engelmann, Überlingen, Unteruhldingen, 1959-1973

Entsprechend dem technischen Fortschritt innerhalb der Fotografie der letzten 100 Jahre liegen im Archiv unterschiedliche Bildträger vor.

Insgesamt beträgt der Bestand an:

Glasplatten (Negative): ca. 22.000
Dias (Großformat): ca. 4.800
Dias (Kleinbild): ca. 37.000
Negative und Abzüge: ca. 40 Regalmeter in Ordnern und Fotoschachteln
Videos und Filme: 303
Tonkassetten/Tonbänder:   37
CDs und DVDs: ca. 900

Eine umfangreiche Postkartensammlung, Lichtbilderserien für die Schule, den Verkauf im Museumsshop und ein Archiv historischer Fotogeräte und Laboreinrichtungen ergänzt den Sammlungsbestand.